Flüssiggas - so sind Grillfans auf der sicheren Seite

16.06.2026

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Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. repräsentiert die deutsche Flüssiggas-Industrie. Im Zuge der Pressearbeit werden politische...

Laut ADAC Auswertung - Preisdifferenz beim Tanken so groß wie nie zuvor

12.06.2026

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Nie zuvor war die Preisdifferenz für Autofahrerinnen und Autofahrer an den Tankstellen im Tagesverlauf so groß wie aktuell. Wie eine ADAC...

Öl- und Heizölpreise aktuell

12.06.2026

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Nach einer zwischenzeitlichen Beruhigung am Ölmarkt haben die Preise zur Wochenmitte wieder stärker auf geopolitische Nachrichten reagiert....

Widerruf bei Flüssiggasbestellungen – rechtlich möglich, aber nicht immer sinnvoll (12.05.2026)

Grafik für das Abwägen von pro und contaBei Online- oder Telefonbestellungen besteht für Verbraucher in vielen Fällen ein gesetzliches Widerrufsrecht. Wer Flüssiggas bestellt hat, kann den Vertrag innerhalb der gesetzlichen Frist daher grundsätzlich wieder rückgängig machen – sofern die Lieferung noch nicht erfolgt ist oder keine besonderen Ausnahmen greifen. Rechtlich ist ein Widerruf also in vielen Fällen zulässig.

Trotzdem sollte dieser Schritt gut überlegt sein. Gerade in Phasen stark schwankender Energiepreise kommt es immer wieder vor, dass Kunden Bestellungen stornieren, weil sie auf kurzfristig günstigere Preise hoffen. Dabei wird häufig unterschätzt, dass der Händler die Ware nach Auftragseingang meist bereits eingekauft oder entsprechende Mengen am Markt abgesichert hat. Wird die Bestellung anschließend widerrufen, bleibt der Händler unter Umständen auf Verlusten sitzen.

Hinzu kommt: In der Praxis geht es beim Widerruf oft nur um vergleichsweise geringe Preisunterschiede. Nicht selten bewegen sich die möglichen Einsparungen lediglich im Bereich einiger Euro. Dem gegenüber stehen zusätzlicher Aufwand, mögliche Verzögerungen bei der Versorgung und nicht zuletzt die Auswirkungen auf die Geschäftsbeziehung zum Händler.

Denn auch wenn ein Widerruf rechtlich erlaubt ist, registrieren viele Anbieter sehr wohl, wenn Kunden wiederholt Bestellungen stornieren. Wer häufiger kurzfristig widerruft, riskiert langfristig eine schlechtere Reputation bei Händlern. Das kann sich beispielsweise bei der Kulanz, bei Lieferprioritäten oder bei zukünftigen Vertragsabschlüssen bemerkbar machen.

Ein weiterer Punkt wird in der Diskussion oft vergessen: Steigende Preise führen in der Regel nicht dazu, dass bereits günstig bestellte Lieferungen nachträglich teurer abgerechnet werden. Das Marktrisiko tragen also beide Seiten. Während Kunden bei fallenden Preisen gelegentlich über einen Widerruf nachdenken, erwarten sie umgekehrt bei steigenden Preisen selbstverständlich die Lieferung zum ursprünglich vereinbarten günstigeren Preis.

Die Empfehlung der Brennstoffbörse lautet deshalb: Vor einer Bestellung sollte sorgfältig geprüft werden, ob Menge, Lieferzeitpunkt und Preis zur eigenen Situation passen. Ein gesetzliches Widerrufsrecht bleibt wichtig und sinnvoll – sollte aber nicht leichtfertig als Instrument genutzt werden, um kurzfristige Marktbewegungen auszunutzen. Gerade bei Energieprodukten, die stark von Einkauf, Logistik und Marktpreisen abhängen, profitieren langfristig beide Seiten von fairen und verlässlichen Geschäftsbeziehungen.

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