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Die internationalen Ölpreise haben in der vergangenen Woche deutlich zugelegt. Auslöser der Preisrallye ist die Eskalation der militärischen Spannungen zwischen Iran, Israel und den Vereinigte Staaten. Besonders aufmerksam verfolgen Marktteilnehmer die Lage rund um die Straße von Hormus.
Der europäische Referenzpreis für Rohöl, die Sorte Brent Crude Oil, legte im Wochenverlauf deutlich zu. Zwischenzeitlich stieg der Preis von rund 72 auf über 85 US-Dollar je Barrel. Damit verzeichnete der Markt einen der stärksten Wochenanstiege seit mehreren Jahren.
Zum Wochenausklang kam es zwar zu leichten Gewinnmitnahmen, insgesamt bleibt die Wochenbilanz jedoch klar positiv. Händler sprechen von einer klassischen Risiko-Prämie, die aufgrund der angespannten geopolitischen Lage in die Preise eingerechnet wird.
Neben den geopolitischen Risiken sorgen auch mögliche Produktions- und Transportprobleme für zusätzliche Nervosität. Marktteilnehmer befürchten, dass eine weitere Eskalation die Förderung einzelner Staaten im Golf beeinträchtigen oder den Tankerverkehr weiter einschränken könnte.
Auch wenn derzeit noch keine größeren Ausfälle bestätigt sind, reagieren die Märkte erfahrungsgemäß frühzeitig auf solche Risiken.
Für den deutschen Heizölmarkt bedeutet der kräftige Anstieg der Rohölpreise zusätzlichen Aufwärtsdruck. In vielen Regionen Deutschlands haben Händler bereits Preisanpassungen vorgenommen. Gleichzeitig beobachten Marktteilnehmer eine erhöhte Kaufbereitschaft von Verbrauchern, die angesichts der geopolitischen Unsicherheit auf weiter steigende Preise reagieren.

| Bereich | Schlusskurs 04.03.2026 |
Schlusskurs 05.03.2026 |
Startkurs heute 06.03.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 06.03.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
134,53 | 138,16 | 139,77 | 1,2 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
81,12 | 84,53 | 85,04 | 0,6 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1631 | 1,1594 | 1,1608 | 0,1 % | ![]() |



