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In den Medien ist häufig von Flüssiggas (LNG) die Rede, etwa im Zusammenhang mit neuen Importen nach Deutschland. Viele private Kunden fragen sich: Ist das eigentlich das gleiche Gas, das ich in meinem Tank nutze?
Die kurze Antwort lautet: Nein.
LNG steht für Liquefied Natural Gas, also verflüssigtes Erdgas. Es besteht fast vollständig aus Methan und wird auf extrem niedrige Temperaturen von rund –162 °C heruntergekühlt. So kann Erdgas per Schiff aus Ländern wie Katar oder den USA nach Europa transportiert werden. Nach der Ankunft wird LNG wieder gasförmig gemacht und in das öffentliche Erdgasnetz eingespeist. LNG wird also vor allem für die nationale Energieversorgung, Industrie und Stromerzeugung genutzt und nicht direkt für private Flüssiggastanks.
Das Flüssiggas, das private Haushalte verwenden, besteht aus Propan, Butan oder einer Mischung aus beiden. Propan und Butan sind Nebenprodukte, die bei der Erdgasförderung oder Erdölraffination entstehen. Sie werden bereits bei normalem Druck flüssig und können problemlos in Haustanks oder Gasflaschen gelagert werden.
Flüssiggas wird direkt beim Endkunden eingesetzt, zum Beispiel für: Heizung und Warmwasser, zum Kochen, für Kamin- oder Terrassenheizungen oder für Grillgeräte. Dieses Flüssiggas ist unabhängig vom Erdgasnetz und besonders wichtig für Haushalte außerhalb der Gasversorgung.
Warum werden LNG und Flüssiggas oft verwechselt?
Beide Begriffe enthalten das Wort „Gas“ und beide werden verflüssigt transportiert. Technisch und praktisch sind sie jedoch grundverschiedene Energieträger.
Für private Verbraucher gilt also: LNG betrifft die überregionale Energiepolitik und Flüssiggas betrifft direkt Ihren Haushalt und Ihren Tank.
Hat LNG trotzdem Einfluss auf den Flüssiggaspreis?
Ja – indirekt. Auch wenn LNG nicht in Ihren Tank gelangt, hängen die Energiemärkte zusammen. Knappheit oder hohe Preise bei Erdgas können sich auch auf die Preise von Propan und Butan auswirken. Umgekehrt kann eine gute Versorgungslage preisdämpfend wirken.