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Die Ölpreise zeigten sich am Dienstag stabil bis leicht fester. Der Markt bewegte sich in einem Spannungsfeld aus geopolitischen Risiken, währungspolitischen Effekten und positiven Konjunktursignalen aus China.
Belastend wirkten vor allem die erneut aufgeflammten Handelskonflikte zwischen den USA und Europa. US-Präsident Donald Trump drohte im Zusammenhang mit seinem Vorstoß zum Kauf Grönlands mit zusätzlichen Zöllen auf europäische Waren. Diese Ankündigungen erhöhten die Risikoaversion an den Finanzmärkten und dämpften die Aufwärtsdynamik der Ölpreise.
Gleichzeitig erhielten die Notierungen Unterstützung durch einen schwächeren US-Dollar. Der Dollar gab gegenüber anderen Währungen nach, wodurch in Dollar gehandeltes Öl für Käufer außerhalb der USA günstiger wurde. Zudem stabilisierten besser als erwartete Konjunkturdaten aus China die Nachfrageerwartungen. Die chinesische Wirtschaft wuchs 2025 um 5,0 Prozent und erreichte damit das Regierungsziel. Auch die Raffinerieauslastung sowie die Rohölförderung stiegen auf neue Höchststände, was die Rolle Chinas als weltweit größter Ölnachfrager unterstrich.
Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt weiterhin Venezuela. Nach der Ankündigung Trumps, die venezolanische Ölindustrie unter US-Kontrolle stellen zu wollen, beobachten Marktteilnehmer mögliche Verschiebungen der globalen Ölströme. Berichte über vergünstigte Angebote venezolanischen Öls für asiatische Abnehmer verdeutlichen das anhaltende geopolitische Einflussrisiko auf den Ölmarkt.

| Bereich | Schlusskurs 18.01.2026 |
Schlusskurs 19.01.2026 |
Startkurs heute 20.01.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 20.01.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
99,22 | 99,37 | 99,21 | -0,2 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
64,38 | 64,11 | 63,97 | -0,2 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1599 | 1,1638 | 1,1664 | 0,2 % | ![]() |


