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Die Rohölpreise haben am Dienstag im frühen Handel weiter zugelegt. Sie notierten zeitweise in der Nähe ihrer Novemberhochs, nachdem sie in den vergangenen Tagen bereits deutlich gestiegen waren. Ausschlaggebend für den Preisanstieg sind vor allem zunehmende geopolitische Spannungen rund um den Iran, die Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen verstärken. Diese Risiken überlagern derzeit Erwartungen eines höheren Angebots, etwa durch mögliche zusätzliche Exporte aus Venezuela.
Zusätzliche Unterstützung erhielten die Ölpreise durch die jüngsten Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump, das den Ländern, die Geschäfte mit dem Iran tätigen, Strafzöllen von 25 Prozent drohen. Die unklar formulierten Zollandrohungen sorgten zunächst für einen Aufschlag bei den Preisen, da der Markt potenzielle Angebotsrisiken einpreist. Analysten weisen jedoch darauf hin, dass die nachhaltige Wirkung auf den Ölpreis davon abhängen wird, ob die angekündigten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden und ob sie die globale Nachfrage durch neue Handelskonflikte belasten.
In den Tagen zuvor hatten sich die Ölpreise bereits spürbar verteuert. Insgesamt spiegeln die steigenden Ölpreise aktuell vor allem geopolitische Risikoprämien wider, während die weitere Entwicklung stark von der Umsetzung der US-Zollpolitik und möglichen Angebotsstörungen abhängen dürfte.
Aktuell ist die Preisdynamik noch nicht bei den Heizölpreisen angekommen. Dies könnte sich allerdings bei den bestehenden geopolitischen Risiken in Bezug auf Venezuela, den Iran oder die Ukraine kurzfristig ändern.

| Bereich | Schlusskurs 11.01.2026 |
Schlusskurs 12.01.2026 |
Startkurs heute 13.01.2026 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 13.01.2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
97,43 | 97,56 | 97,48 | -0,1 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
63,48 | 63,53 | 64,20 | 1,1 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1641 | 1,1677 | 1,1662 | -0,1 % | ![]() |


