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12.06.2026

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Kostensenkung durch Einsparungen beim Warmwasser

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Oktober 2025 – wetterbedingt etwas mehr Heizkosten im Vergleich zum Vorjahr (17.11.2025)

Herbstlaub in PfützeIm Oktober 2025 lag die durchschnittliche Lufttemperatur in Deutschland bei etwa 9,9 °C, was rund 0,9 °C über dem Mittelwert der Referenzperiode 1961–1990 lag - aber im Oktober 2024 lag die Temperatur dagegen bei etwa 11,0 °C, es war also deutlich wärmer – rund +2,0 °C über dem historischen Mittel.

Beim Niederschlag zeigte sich im Oktober 2025 ein hoher Wert: Deutschlandweit fielen im Durchschnitt rund 79 l/m², was etwa 42 % über dem langjährigen Mittel lag. Im Oktober 2024 lagen die Niederschlagsmengen eher im Bereich von 60–75 l/m², also nur leicht über dem Vergleichszeitraum. Zudem war die Sonnenscheindauer im Oktober 2025 mit rund 79 Stunden deutlich unter dem Mittelwert von ca. 109 Stunden. Es herrschte also im Durchschnitt wesentlich trüberes Wetter.

Die etwas niedrigeren Temperaturen und der geringere Sonnenschein bedeuteten für Haushalte und Gebäude, dass die Heizung oft etwas länger oder intensiver laufen musste als im vergleichsweise milden Oktober 2024. Bei kaltem Regenwetter nimmt der Mensch die Temperatur meist so wahr, als wären es mehrere Grad kälter als tatsächlich gemessen. Grund ist das Zusammenspiel aus Nässe, Wind und hoher Luftfeuchtigkeit, die den Körper schneller Wärme verlieren lassen - die Heizung wird aufgedreht. Gleichzeitig wirkte sich der höhere Niederschlag und die häufigere Bewölkung auch indirekt auf den Wärmebedarf aus – da weniger passive Erwärmung durch Sonne stattfand. Die Heizkosten im Oktober könnten also leicht höher ausfallen als im Oktober 2024, wenn alle anderen Faktoren gleich geblieben sind (z. B. Gebäudedämmung, Heizsystem).

Anhand der Gradtagszahlen kann dies nachvollzogen werden. Die Gradtagzahl ist ein Maß dafür, wie stark geheizt werden musste – sie zeigt also, in welchem Umfang Gebäude Wärmeverlust durch kühlere Außentemperaturen ausgeglichen haben. Ein höherer Wert bedeutet, dass es kälter war und damit mehr Heizenergie benötigt wurde.

So wurden im Oktober 2025 für Regionen wie das Münsterland oder das Ruhrgebiet Werte von rund 312 bis 330 angegeben, während im Oktober 2024 dort Werte von etwa 256 bis 302 ausgewiesen wurden.

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