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BBSR veröffentlicht Basisanalyse zum Fortschritt der kommunalen Wärmeplanung in Deutschland (11.11.2025)

Neubaugebiet HäuserDas Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat eine Basisanalyse zum Fortschritt der kommunalen Wärmeplanung in Deutschland veröffentlichet. Die Wärmeplanung ist entscheidend für die Energiewende und die Erreichung der Klimaziele bis 2045. Die Analyse der kommunalen Wärmepläne in Deutschland (11/2025) zeigt die Fortschritte und Herausforderungen auf dem Weg zur CO₂-neutralen Wärmeversorgung.

Der Prozess der Wärmeplanung begann offiziell am 1. Januar 2024 mit dem Wärmeplanungsgesetz. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet alle Bundesländer zur Erstellung kommunaler Wärmepläne. Bis Mai 2025 hatten über der Hälfte der Kommunen in Deutschland ihre Wärmepläne veröffentlicht. Die Mehrheit der Wärmepläne hat das Zieljahr 2040, während nur 7 % bereits 2035 anstreben. Das Basisjahr liegt häufig bei 2020 (28 %), gefolgt von 2022 (23 %). Die tatsächliche Umsetzungsdauer beträgt im Durchschnitt 15 bis 20 Jahre. Die geplante Reduktion des Wärmeverbrauchs variiert stark zwischen den Kommunen. Die meisten Wärmepläne streben eine Reduktion des Wärmeverbrauchs zwischen 20 % und 30 % an.

Die energetische Sanierung spielt eine Schlüsselrolle in der Wärmeplanung. Die durchschnittliche jährliche Sanierungsrate für Wohngebäude wird auf 2 % geschätzt, obwohl die historische Rate darunter lag. „Mit der Annahme einer unrealistisch hohen Sanierungsrate wird unterstellt, dass sich der Wärmebedarf des Gebäudebestands deutlich reduziert. Dies hat zur Folge, dass darauf basierende Planungen zum Umbau der kommunalen Wärmeerzeugung auf einem zu gering kalkulierten Wärmebedarf fußen“, sagt Dr. Martin Ammon, Autor der Analyse. Weiterhin betont Dr. Martin Ammon „Aufgrund fehlender Angaben und stark variierender Darstellungen sind die Ergebnisse vieler Wärmepläne schwer nachzuvollziehen. Zur besseren Vergleichbarkeit sollten Wärmepläne stärker standardisiert werden, sodass Basisparameter einheitlich dargestellt werden. Das erleichtert nicht nur überregionale Vergleiche, sondern auch Plausibilitätsprüfungen und die Bewertung zukünftiger Fortschreibungen.“.

Quelle: https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/analysen-kompakt/2025/ak-11-2025.html

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