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Der Bundestag hat eine weitreichende Entlastung für Gaskunden beschlossen hat. Ab dem 1. Januar 2026 wird die Umlage abgeschafft. Bislang wurde sie mit etwa 0,289 Cent pro Kilowattstunde erhoben, um die Kosten für das Befüllen der Gasspeicher zu decken. Stattdessen übernimmt künftig der Bund die jährlichen Kosten von rund 3,4 Milliarden Euro über den Klima- und Transformationsfonds (KTF).
Die Befreiung gilt sowohl für Haushalte als auch für Unternehmen; ein typischer Vierpersonenhaushalt wird damit voraussichtlich um rund 30 bis 60 Euro pro Jahr entlastet.
Die Gasspeicherumlage war im Zuge der Energiekrise nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine eingeführt worden, um die Versorgungssicherheit durch ausreichende Gasspeicherfüllstände zu gewährleisten. Mit der Abschaffung setzt die Bundesregierung eine Maßnahme zur Reduzierung der Gaspreisbelastung um. Es wird aber zugleich betont, dass die Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet sei.