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Die Ölpreise legten am Dienstag leicht zu, nachdem die USA und China eine Verlängerung der Aussetzung geplanter höherer Zölle bis zum 10. November bekanntgegeben hatten. Diese Entscheidung verringert die Sorge, dass eine Eskalation des Handelsstreits zwischen den beiden größten Volkswirtschaften die globale Konjunktur und damit die Ölnachfrage belasten könnte. US-Präsident Donald Trump verhinderte damit kurzfristig Strafzölle in dreistelliger Höhe auf chinesische Waren, was besonders für US-Händler im wichtigen Jahresendgeschäft Entlastung bringt.
Marktbeobachter sehen in der Verlängerung ein Signal, dass ein Handelsabkommen möglich ist, was die Ölpreise stützt. Hinzu kamen schwache US-Arbeitsmarktdaten, die die Erwartung einer Zinssenkung der Federal Reserve im September verstärkten – ein Faktor, der die wirtschaftliche Aktivität und damit die Ölnachfrage ankurbeln könnte. Die Zollpause folgt auf ein Abkommen vom Mai, bei dem die USA ihre Zölle auf chinesische Waren auf 30 % und China seine Zölle auf US-Produkte auf 10 % senkte. Beide Seiten bestätigten nun, dass diese reduzierten Sätze bis November oder bis zu einer vorherigen Einigung bestehen bleiben.
Auch richten sich die Blicke auf ein für Freitag geplantes Treffen zwischen Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin in Alaska, bei dem über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs gesprochen werden soll. Ein Friedensabkommen würde das Risiko von Lieferunterbrechungen bei russischem Öl verringern. Bisher hatte Trump mit Sekundärsanktionen gegen Käufer russischen Öls, insbesondere China und Indien, gedroht, falls keine Einigung erzielt werde.

| Bereich | Schlusskurs 10.08.2025 |
Schlusskurs 11.08.2025 |
Startkurs heute 12.08.2025 |
Veränderung zum Vortag |
Tendenz 12.08.2025 |
|---|---|---|---|---|---|
| Heizölpreis (Euro/100L) 3.000 L. Standardqualität |
94,84 | 95,56 | 94,93 | -0,7 % | ![]() |
| Rohölsorte Brent (US-Dollar/Barrel) |
66,26 | 66,51 | 67,00 | 0,7 % | ![]() |
| Wechselkurs (Euro/US-Dollar) |
1,1655 | 1,1608 | 1,1627 | 0,2 % | ![]() |



