23.01.2026
Öl- und Heizölpreise aktuell
Die Rohölpreise zeigten sich in der vergangenen Woche leicht schwach bzw. insgesamt gesehen mit einer Seitwärtsbewegung mit temporären...
22.01.2026
Wie sich Ölschlamm auf Ihre Heizung auswirkt
Ölschlamm ist ein unangenehmer Begleiter in Ölheizungen. Er entsteht durch Ablagerungen von Verunreinigungen im Heizöl und...
21.01.2026
INES-Gas-Szenarien: Update vom 20.01.2026 - Strukturelle Risiken bleiben bestehen
Der Winterverlauf 2025/26 war bislang durch moderate Temperaturen geprägt. Der Dezember lag mit einer Monatsmitteltemperatur von 3,1 Grad nahezu...
Im ersten Halbjahr 2024 haben die USA ihre Position als führender Exporteur von Flüssigerdgas (LNG) weiter gefestigt. Trotz geplanter Wartungsarbeiten und einzelner Ausfälle an LNG-Terminals stiegen die Exporte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent. Hauptverantwortlich für dieses Wachstum waren die hohe Produktion an der Golfküste und die weltweit steigende Nachfrage. Während die Lieferungen nach Europa aufgrund milder Temperaturen und wenig Nachfrage für die Gasspeicher leicht zurückgingen, verzeichneten die Exporte nach Asien und Lateinamerika deutliche Zuwächse, insbesondere durch Länder wie Südkorea, Japan, China und Brasilien.
Die globale Nachfrageverschiebung wird vor allem durch die Abkehr Europas vom russischen Pipeline-Gas sowie den Umbau asiatischer Energiesysteme zur Reduktion von Kohleverbrauch geprägt. Auch Schwellenländer in Südostasien setzen zunehmend auf langfristige Verträge mit US-Anbietern, um ihre Energieversorgung zu diversifizieren und CO₂-Emissionen zu senken.
Um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, bauen die USA ihre LNG-Infrastruktur weiter aus. Neue Verflüssigungsanlagen wie Golden Pass und Plaquemines sollen die Exportkapazität bis 2025 weiter erhöhen. Vereinfachte Genehmigungsverfahren haben den Ausbau beschleunigt.
Langfristig bleiben die USA aufgrund ihrer umfangreichen Gasreserven, modernen Infrastruktur und günstigen Marktanbindung ein zentraler Akteur auf dem globalen LNG-Markt. Herausforderungen wie Konkurrenz durch andere Exportländer, regulatorische Entwicklungen und Transportkosten bleiben zwar bestehen, doch die strukturellen Vorteile sprechen für eine anhaltend bedeutende Rolle der USA im internationalen Energiehandel.
Quelle: https://www-eia-gov.translate.goog/todayinenergy/detail.php?id=65664&_x_tr_sl=en&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=rq