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Wer im Herbst gemütlich vor einem prasselnden Kaminfeuer sitzen möchte, sollte sich rechtzeitig damit auseinandersetzen, wie das umzusetzen ist, wenn bisher weder der Schornstein noch der Kamin vorhanden sind.
Ein Schornstein lässt sich grundsätzlich auch nachträglich in ein Gebäude einbauen, wenn ein Kaminofen installiert werden soll. Die Nachrüstung ist sowohl bei Altbauten als auch bei Neubauten ohne Schornstein möglich, allerdings hängt die Umsetzung von mehreren baulichen und technischen Faktoren ab.
Die häufigste Möglichkeit für die nachträgliche Installation eines Schornsteins ist der sogenannte Außenschornstein. Dabei handelt es sich meist um ein doppelwandiges Edelstahlrohr, das außen an der Hauswand befestigt wird. Diese Variante ist vergleichsweise kostengünstig, flexibel planbar und erfordert keine großen Eingriffe in die bestehende Gebäudestruktur. Sie eignet sich besonders für Einfamilienhäuser oder kleinere Wohngebäude. Wichtig ist, dass die Platzierung gut geplant wird, damit der Rauchabzug ungestört funktioniert und die gesetzlichen Abstandsregelungen eingehalten werden – etwa zu Fenstern, Dachflächen und Nachbargebäuden.
Alternativ kann auch ein Schornstein innerhalb des Gebäudes installiert werden. Hier wird oft auf Leichtbauschornsteine aus keramischen oder mineralischen Rohren mit wärmegedämmtem Mantel zurückgegriffen, die sich gut in Schächten oder ungenutzten Ecken des Hauses integrieren lassen. Diese Variante bietet ästhetische Vorteile, ist jedoch meist mit höherem baulichen Aufwand verbunden.
In jedem Fall ist es zwingend erforderlich, vorab den zuständigen Schornsteinfeger einzubeziehen. Dieser prüft, ob die geplante Anlage den Vorschriften der Feuerungsverordnung entspricht und genehmigungsfähig ist. Auch der Brandschutz spielt eine entscheidende Rolle – insbesondere bei Durchführungen durch Decken oder das Dach müssen feuerfeste Abstände eingehalten werden.
Zudem müssen die Abgaswerte der geplanten Feuerstätte berücksichtigt werden. Moderne Geräte mit geringem Schadstoffausstoß können teilweise auch mit kleineren oder speziell ausgekleideten Schornsteinen betrieben werden, etwa mit flexiblen Edelstahlrohren in bestehenden Schachtanlagen.
Insgesamt ist die Nachrüstung eines Schornsteins gut machbar, erfordert aber sorgfältige Planung, fachgerechte Ausführung und die Einhaltung baurechtlicher Vorgaben. Wer professionell plant und die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigt, kann sich mit einem nachgerüsteten Schornstein auf eine sichere und effiziente Nutzung seines Ofens oder Heizsystems freuen.