
27.08.2025
Energieträgervergleich Heizkosten 2020 vs. 2025
Das Vergleichsportal Verivox berichtete im Juni auf Grundlage einer eigenen Analyse, dass das Heizen in Deutschland in den letzten fünf Jahren...

26.08.2025
Kamin gewünscht, aber Schornstein fehlt?
Wer im Herbst gemütlich vor einem prasselnden Kaminfeuer sitzen möchte, sollte sich rechtzeitig damit auseinandersetzen, wie das umzusetzen...

25.08.2025
Wie setzt sich der Mineralölpreis an der Tankstelle zusammen und wer verdient am meisten daran?
Der Mineralölpreis an der Tankstelle setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Der Preis ist dabei stark vom Rohölpreis und vom...
Shell Deutschland führt als erster Anbieter ein dynamisches Preismodell für Schnellladesäulen ein, das sich am tagesaktuellen Strombörsenpreis (Spotpreis) orientiert. Ziel des Pilotprojekts ist es, E-Auto-Fahrer zu einem netzdienlichen Ladeverhalten zu motivieren – also zu Zeiten zu laden, in denen der Strompreis niedrig ist, typischerweise bei hohem Anteil erneuerbarer Energien im Netz. Bei dem neuen Modell schwankt der Ladepreis bisher tageszeitabhängig um maximal 6 Cent pro kWh. Kunden können durch Nutzung der Shell Recharge App oder Ladekarte von günstigen Preisen profitieren, etwa mittags bei starker Solarstromerzeugung. Das hilft Netzspitzen zu vermeiden und Erneuerbare Energien besser zu integrieren. Durch die App können Nutzer Preise in Echtzeit einsehen und Ladezeiten bewusster planen. Für Nutzer bietet eine Maximalschwankung von 6 Cent/kWh bietet jedoch nur begrenzten finanziellen Anreiz, dafür, dass man sehr flexible im Ladeverhalten sein muss. Und nicht jeder Nutzer möchten sich aktiv mit Börsenpreisen und Ladezeitfenstern auseinandersetzen. Kunden (über Drittanbieter-Apps) profitieren übrigens bisher nicht vom Modell.
Das Pilotprojekt von Shell ist ein Schritt in Richtung smarter, marktbasierter Elektromobilität. Die Verknüpfung von Preisgestaltung mit Netzauslastung und erneuerbarem Stromangebot ist technisch sinnvoll und klimapolitisch relevant. Für eine breite Wirkung sollten jedoch Preisdynamik, Nutzerfreundlichkeit und Transparenz in den nächsten Ausbaustufen weiter verbessert werden.