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Die Energiekrisen der letzten Jahre haben gezeigt, wie verwundbar Europa durch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist. Politische Unsicherheiten in Förderländern wie Russland oder den USA belasten den Preis von Öl und Gas, und die Notwendigkeit, Emissionen zu senken, machen eine regionale, erneuerbare Energieversorgung wichtiger denn je. Eine Lösung liegt direkt vor der Haustür: Holzpellets.
„Wer mit Pellets heizt, setzt auf eine Energiequelle, die kaum von globalen Krisen oder geopolitischen Spannungen beeinflusst wird und lagerfähig ist“, sagt Martin Bentele vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI). „Die Pelletproduktion in Deutschland nimmt seit Jahren auf international höchstem Niveau stabil zu. Wir produzieren mehr als wir brauchen, so dass eine unabhängige und kostengünstige Wärmeversorgung auch für die Zukunft sichergestellt ist.“
Im Gegensatz zu Gas, das über tausende Kilometer durch Pipelines strömt, oder Erdöl, das per Schiff aus fernen Ländern importiert wird, stammen Pellets aus heimischen Sägewerken. Sie werden zu über 90 Prozent aus Spänen und Restholz gefertigt – kein Baum wird extra gefällt. Dadurch bleiben die Transportwege kurz und die Wertschöpfung in der Region.
Auch in den kommenden Jahrzehnten wird genug Rohstoff für die Pelletproduktion zur Verfügung stehen. Der klimabedingte Waldumbau sorgt dafür, dass Mischwälder entstehen, die widerstandsfähiger gegen Stürme und Trockenheit sind. Dabei fallen große Mengen an Restholz an, die sinnvoll verwertet werden können. „Das nachhaltige Bewirtschaften der Wälder garantiert langfristig eine stabile, günstige Rohstoffversorgung und macht uns unabhängig von fossilen Brennstoffen“, erklärt Bentele.
Wer auf Pellets setzt, entscheidet sich also nicht nur für eine klimaschonende Heiztechnik, sondern trägt aktiv dazu bei, dass Deutschland und Europa unabhängiger von fossilen Energieimporten werden. (Bildquelle: DEPI)
Quelle: https://www.depi.de/mediathek/d/mit-holzpellets-zukunftssicher-heizen-service/?q=zukunftssicher+heizen