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17.02.2026
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17.02.2026
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Vor dem Austausch oder der Planung einer neuen Heizung sollte immer eine professionelle Heizlastberechnung durchgeführt werden, denn eine korrekt berechnete Heizlast ist Voraussetzung für Förderungen und sie spart Energiekosten. Durch die Verhinderung einer Über- oder Unterdimensionierung der Heizung, wird der Komfort und die Lebensdauer der Anlage beeinflusst. Im Prinzip ist die Heizlast für alle Heizsysteme wichtig, jedoch gibt es Unterschiede bei den einzelnen Systemen. Bei Gas- und Ölheizungen ist die Heizlast Grundlage für die richtige Kesselauslegung. Bei Fußboden- und Wandheizungen beeinflusst die Heizlast, wie viele Heizkreise nötig sind und wie hoch die Vorlauftemperatur sein muss. Bei der Pellet- oder Holzheizungen wird von der Heizlast bestimmt, wie groß der Kessel und der Pufferspeicher sein müssen. Von extrem großer Bedeutung ist die Heizlast für die Wärmepumpe. Sie entscheidend, ob die Wärmepumpe richtig dimensioniert wird und so effizient arbeitet. Eine zu große Anlage ist teuer, eine zu kleine Anlage schafft es nicht, ausreichend zu heizen.
Die Heizlast ist eine zentrale Größe in der Heiztechnik. Sie beschreibt die Wärmemenge, die einem Gebäude zugeführt werden muss, um bei den niedrigsten zu erwartenden Außentemperaturen, in Abhängigkeit von der Region, eine angenehme Raumtemperatur (ca. 20 Grad Celsius) im Inneren aufrechtzuerhalten. Grundlage für die Berechnung ist die DIN EN 12831, die europaweit einheitliche Standards festlegt. Die Heizlast wird in Kilowatt (kW) angegeben und sie gibt an, wie viel Wärmeenergie pro Stunde benötigt wird, um alle Wärmeverluste eines Gebäudes (durch Wände, Fenster, Lüftung etc.) auszugleichen.
Die Heizlast wird beeinflusst durch die Gebäudegröße und -form, den Dämmstandard bei Fenstern, Dach und Wänden, der Luftwechselrate incl. der Lüftungsverluste, dem Temperaturunterschied zwischen außen und innen und der Raumnutzung (z. B. Wohnraum oder Lager).