02.03.2026
Was sind die Vor- und Nachteile einer Solarthermieanlage?
Eine Solarthermieanlage wandelt Sonnenenergie in Wärme um und nutzt diese für Heizung und Warmwasserbereitung. Im Wesentlichen besteht die...
02.03.2026
Wachstum bei Pelletheizungen und Pelletproduktion - Pelletmarkt 2025 und Prognose 2026
Der erneuerbare Heizungsmarkt war auch 2025 von politischer Unsicherheit und einem Abwarten der Heizungskunden geprägt. Nach zwei Jahren mit...
27.02.2026
Öl- und Heizölpreise aktuell
Die Rohölpreise zeigen sich aktuell stark volatil. Am Donnerstag gerieten die Notierungen zunächst unter Druck, nachdem deutliche...
Laut einer aktuellen Auswertung des Vergleichsportals Verivox mussten Haushalte in Deutschland im Winter 2024/2025 deutlich mehr heizen als im Vorjahr. Der Zeitraum von September bis März war durch niedrigere Temperaturen geprägt: Die Durchschnittstemperatur lag mit 2,1 °C rund 2 Grad unter dem Niveau des sehr milden Vorjahres. Trotz der Tatsache, dass es der vierzehnte milde Winter in Folge war, führten ausgeprägte Frostphasen zu einem um rund 11 % erhöhten Heizwärmebedarf für einen Musterhaushalt im Einfamilienhaus.
Besonders betroffen waren Gaskunden: Sie zahlten im Durchschnitt rund 23 % mehr für ihre Heizenergie als im Vorjahreszeitraum – nämlich etwa 1.858 Euro statt 1.515 Euro. Neben der Witterung wirkte sich dabei auch die Wiedereinführung des vollen Mehrwertsteuersatzes von 19 % auf Erdgas ab April 2024 kostentreibend aus. Zwar liegen die Preise nicht mehr auf dem Rekordniveau der Energiekrisenjahre 2022/2023, mit durchschnittlich knapp 12 Cent pro Kilowattstunde bleibt das Gaspreisniveau laut Verivox-Energieexperte Thorsten Storck dennoch hoch.
Heizölkunden kamen glimpflicher davon: Trotz des gestiegenen Wärmebedarfs stiegen die Heizkosten nur um rund 1 % auf durchschnittlich 1.554 Euro. Der Heizölpreis sank im Vergleich zum Vorjahr von etwa 108 Euro auf rund 95 Euro pro Hektoliter, was den höheren Verbrauch größtenteils ausglich. Allerdings sei der genaue Preis auch stark vom Zeitpunkt der Bestellung abhängig, so Storck.
Für die Analyse berücksichtigte Verivox Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), insbesondere die sogenannten Gradtagzahlen, die als Maß für den Heizbedarf dienen. Preisangaben stammen aus Erhebungen von Verivox, dem Statistischen Bundesamt und esyoil. Der betrachtete Musterhaushalt entspricht einer drei- bis vierköpfigen Familie mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh.
Quelle: https://www.verivox.de/gas/nachrichten/ende-der-heizsaison-gaskosten-23-prozent-hoeher-als-im-letzten-winter-1121131/?utm_medium=cpc&utm_source=google&utm_campaign=[a:brand][n:search][c:verivox_brand_main][b:cpc]