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"Lichterketten leuchten in der Advents- und Weihnachtszeit in fast jedem Haushalt. Wie sich das auf den Stromverbrauch auswirkt, hängt vor allem von den Lichtern ab. So sind moderne LED-Lichterketten rund zehn Mal effizienter als Lichterketten mit kleinen Glühlampen, die noch in vielen Kellern lagern. Verbraucht eine Lichterkette mit 100 Glühlampen rund 34 Watt, sind es bei einer LED-Lichterkette gleicher Länge nur etwa 3,5 Watt pro Stunde.
Langfristig wirkt sich das auch auf die Stromrechnung aus: Brennt die Lichterkette zwei Monate lang jeden Tag acht Stunden, verbraucht die Glühbirnen-Lichterkette 16,6 Kilowattstunden (kWh) Strom. Das entspricht Kosten von knapp 7 Euro (auf Grundlage eines durchschnittlichen Arbeitsstrompreises von rund 42 ct/kWh). Die LED-Lichterkette hingegen benötigt im gleichen Zeitraum nur 1,7 kWh, wofür rund 70 Cent zu zahlen sind – eine Ersparnis von mehr als sechs Euro.
Zum Vergleich: Mit dem eingesparten Strom ließen sich rund 1000 Tassen Kaffee kochen, 15 Mittagessen für vier Personen auf einem Elektroherd zubereiten, 7,5 Stunden mit einem Dampfbügeleisen bügeln oder an jedem der Abende in diesem Zeitraum drei Stunden auf einem 55-Zoll-LED-Fernseher fernsehen. Der Grund für die Stromersparnis: LED-Lampen sind deutlich effizienter als Glühlampen. Während letztere nur etwa fünf Prozent der verbrauchten Energie in Licht umsetzten und der Rest als Wärme verloren geht, werden bei LEDs bis zu 99 Prozent der Energie in Licht umgesetzt.
Aber LED-Lichterketten haben auch andere Vorteile. Sie haben eine deutlich höhere Lebensdauer und dadurch, dass sie kaum Wärme abgeben, sind sie auch gut für Kinderzimmer oder als Pflanzenschmuck geeignet.
Auf den Gesamtstromverbrauch in der Weihnachtszeit haben Lichterketten keinen messbaren Einfluss. Grundsätzlich geht der Stromverbrauch im Dezember zurück, da die Sektoren Industrie, Handel und Dienstleistungen über die Weihnachtstage stillstehen."
Quelle: https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/zahl-der-woche-zum-1-advent-zehn-mal-weniger-strom/