17.04.2026
Kerosinknappheit sorgt für Unruhe – auch Heizölpreise im Blick
Die Lage am europäischen Energiemarkt bleibt angespannt. Neben den zuletzt stark schwankenden Rohölpreisen rückt zunehmend eine...
16.04.2026
Heizkörper richtig entlüften
Das Entlüften eines Heizkörpers ist eine einfache, aber wichtige Wartungsarbeit, um die Heizleistung zu verbessern und störende...
16.04.2026
Energieeffizienz bei Küchengeräten
Energieeffiziente Geräte verbrauchen weniger Strom, was sich langfristig in niedrigeren Stromrechnungen bemerkbar macht. Durch den geringeren...

Am 17.10.2023 wurde vom Ethanol-Hersteller Cropenergies aus Mannheim die erste Super E20 Zapfsäule an einer öffentlichen Tankstelle in Betrieb genommen. E20 ist emissionssparender, da der Bioethanolanteil 20 Prozent beträgt. Momentan befindet sich die Zapfsäule noch in der Versuchsphase und ist nicht für die Öffentlichkeit freigegeben. Lediglich bestimmte Firmenflotten dürfen dort tanken. Damit der Normalverbraucher diesen Kraftstoff tanken kann, muss dieser zuerst von der EU zugelassen und dann durch den Staat normiert werden. Dabei wird festgelegt, welche technischen Parameter der Kraftstoff vorweisen soll. Weiterhin muss das Auto dazu technisch kompatibel sein, d.h. die Automobilhersteller müssen die Fahrzeuge dafür freigeben.
Bei der Einführung von E10 im Jahr 2011 waren viele Fahrzeugbesitzer verunsichert, ob der neue Kraftstoff gut für ihr Auto ist. Inzwischen steigt der Anteil der E10 Nutzer stetig. Dies ist zum einen gut für die Umwelt und zum anderen gut für den Geldbeutel, da E10 durch den höheren Ethanolanteil billiger als E5 ist. Laut ADAC vertragen heute fast 100 Prozent aller Autos und Motorräder E10 und der Mehrverbrauch ist nur sehr gering.
Der Kraftstoff Super E10 verringert die Treibhausgas-Emission. Das Einsparpotential mit bis zu drei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr angegeben. Durch die Höhere Beimischung beim E20 wird das CO2-Einsparpotential noch größer ausfallen.