18.06.2026
LNG und Flüssiggas – wo liegt der Unterschied?
In den Medien ist häufig von Flüssiggas (LNG) die Rede, etwa im Zusammenhang mit neuen Importen nach Deutschland. Viele private Kunden...
17.06.2026
Öl- und Heizölpreise aktuell
Nach den starken Preisbewegungen der vergangenen Wochen zeichnet sich am Ölmarkt seit Wochenbeginn eine spürbare Entspannung ab. Die...
17.06.2026
Alte Thermostate austauschen?
Die Antwort lautet: JA. Thermostate verschleißen mit der Zeit. Die Fachpresse geht von einer Nutzungsdauer von 15 Jahren aus. Spätestens...

Am 17.10.2023 wurde vom Ethanol-Hersteller Cropenergies aus Mannheim die erste Super E20 Zapfsäule an einer öffentlichen Tankstelle in Betrieb genommen. E20 ist emissionssparender, da der Bioethanolanteil 20 Prozent beträgt. Momentan befindet sich die Zapfsäule noch in der Versuchsphase und ist nicht für die Öffentlichkeit freigegeben. Lediglich bestimmte Firmenflotten dürfen dort tanken. Damit der Normalverbraucher diesen Kraftstoff tanken kann, muss dieser zuerst von der EU zugelassen und dann durch den Staat normiert werden. Dabei wird festgelegt, welche technischen Parameter der Kraftstoff vorweisen soll. Weiterhin muss das Auto dazu technisch kompatibel sein, d.h. die Automobilhersteller müssen die Fahrzeuge dafür freigeben.
Bei der Einführung von E10 im Jahr 2011 waren viele Fahrzeugbesitzer verunsichert, ob der neue Kraftstoff gut für ihr Auto ist. Inzwischen steigt der Anteil der E10 Nutzer stetig. Dies ist zum einen gut für die Umwelt und zum anderen gut für den Geldbeutel, da E10 durch den höheren Ethanolanteil billiger als E5 ist. Laut ADAC vertragen heute fast 100 Prozent aller Autos und Motorräder E10 und der Mehrverbrauch ist nur sehr gering.
Der Kraftstoff Super E10 verringert die Treibhausgas-Emission. Das Einsparpotential mit bis zu drei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr angegeben. Durch die Höhere Beimischung beim E20 wird das CO2-Einsparpotential noch größer ausfallen.