07.02.2026
Mehr Flüssiggas aus Katar: Was die Pläne der Bundesregierung für private Kunden bedeuten
Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz will die Energieversorgung Deutschlands weiter absichern und setzt dabei verstärkt auf...
06.02.2026
Wahl eines neuen Wärmeerzeugers - Was bedeutet bivalent teilparalleler Betrieb?
Viele langjährige Nutzer einer Ölheizung sind mit dieser Heizungsform zufrieden. Ein Vorteil einer Ölheizung ist, dass der...
05.02.2026
Nachträgliche Dachdämmung zahlt sich mehrfach aus
Eine nachträgliche Dachdämmung ist eine lohnende Investition in die Zukunft Ihres Hauses. Sie sparen Energiekosten, erhöhen den...
Neue Heizungen werden in Deutschland 2023 sehr stark nachgefragt. Wie der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) mitteilt, wuchsen die Verkaufszahlen im Wärmeerzeuger-Markt im ersten Quartal 2023 um insgesamt 38 Prozent auf 306.500 verkaufte Anlagen. Besonders stark ist der Boom bei den Verkäufen von Wärmepumpen, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 111 Prozent gestiegen sind.
Vertrauen beim Gas nimmt zu
Auch Gasheizungen legten im ersten Quartal 2023 wieder zu, nachdem sie im Vorjahr um 8 Prozent zurückgegangen waren. Trotz der weggefallenen Gaslieferungen aus Russland nach dem Beginn des Ukrainekrieges und der damit verbundenen angespannten Versorgungslage liegt der Anstieg hier bei 14 Prozent. Ölheizungen konnten ihren Absatz im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppeln – allerdings haben sie mit 21.500 verkauften Anlagen nur einen Marktanteil von 7 Prozent. Pellets hingegen verloren an Bedeutung und mussten einen Rückgang von 11 Prozent hinnehmen. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie kritisiert die massive Kürzung der staatlichen Förderung seit August, die dafür verantwortlich gemacht wird.
Biomasse-Potenzial nicht ausgeschöpft
„Wir begrüßen den Trend zur Modernisierung der Heiztechnik. Er ist gut fürs Klima, die deutsche Wirtschaft und natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger, da moderne, effiziente Heizungen den Energiebedarf reduzieren“, sagte Markus Staudt, Hauptgeschäftsführer des BDH. „Aber wir sind besorgt wegen des Ungleichgewichts beim Wachstum. Während die Wärmepumpen-Hersteller am Limit arbeiten, gibt es noch großes Potenzial bei der Biomasse, die als klimaneutraler und erneuerbarer Energieträger ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende leisten kann“, so Staudt weiter.
Ausblick: Wachstum trotz Hemmnisse
Bei der künftigen Marktentwicklung in der Heizungsbranche bleiben die unsteten Energiepreise mit eher steigender Tendenz ein wichtiger Faktor. Hohe Inflation und steigende Zinsen können zudem zu einer Verringerung der Kaufkraft führen. Ein weiteres Hemmnis stellt der Markt-Einbruch beim Neubau von Gebäuden dar. Trotzdem erwartet der BDH beim Absatz von Wärmeerzeugern ein anhaltendes Wachstum von deutlich über 10 Prozent, an dem die Wärmepumpen den größten Anteil haben werden.
(Quelle: Pressemitteilung des Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie vom 09. Mai 2023)